"Alea jacta est" Anno 2003

 

Wir befinden uns im Jahr 2003 nach Chr. Ganz Deutschland ist von Kanupolospielern besetzt... Ganz Deutschland? Ja! Jedoch ein von unbeugsamen Kanupolospielern bevölkertes Dorf hört nicht auf, den Eindringlingen beim Spurt auf den Kanupolothron Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die anderen Kanupolospieler, die als Besatzung in den befestigten Lagern Berlinbaorum, Essenquarium, Kielium, Münchenanum, und Hambonum liegen...

 

Im Februar des Jahres machten sich die mutigen Helden aus Barsinghausarium auf den Weg nach Göttingbonum, um sich zum ersten Mal in der Dorfgeschichte mit den Herren Kanupolospielern des Imperiums zu messen. Nachdem sich das Team zu einer Keilform und anschließend zu einem Schildkrötenpanzer formiert hatten, blieb jedoch aufgrund der falschen aber eindrucksvollen Taktik der große Erfolg aus. Das Team kehrte mit einem zufriedenstellenden 8. Platz nach Barsinghausarium zurück.

 

Kurz darauf machten Gerdobolix und Björnasterix einen Fortbildungskurs in Candierfahren in Garbsgovia. Dort erlernten sie das erfolgreiche  Fortbewegen und Steuern einer Galeere.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ende April stand dann erneut die Reise nach  Göttingbonum an. Dort fand eine der größten Kanupoloschlachten des Imperiums statt, der Niedersachsen Cup. Die Nachwuchskanupoloteams aus Barsinghausarium hatten sehr viel Freude an diesem spannenden Wettkampf. Leider konnte das Barsinghausariumer Herrenteam an dieser Schlacht nicht teilnehmen. Jedoch konnte sich der kleine Marvidefix unentdeckt in eines der gegnerischen Boote schleichen und an der großen Schlacht stellvertretend für alle anderen Teammitglieder teilnehmen.

 

 

 

 

 

Der erste große Erfolg des Jahres ließ sich dann Mitte Mai im weit entfernten Glauchauum verbuchen.  In einer ungleichmäßigen Mischung aus einem Herrenspieler und 6 Juniorenspielern gelang es den  Barsinghausariumern als Sieger das Schlachtfeld der Herren-Leistungsklasse 2 zu verlassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Mai des Jahres herrschte große Aufregung im kleinen Dorf Barsinghausarium. Es wurde organisiert, geplant, vorbereitet und verwirklicht. Auch in diesem Jahr stand wieder einmal der Deister Schüler Cup bevor. Viele kleine Kanupolospieler der Schülerklasse trafen sich am Wochenende auf dem Schlachtfeld in Barsinghausarium. Tagsüber konnten die kleinen Kanupolospieler in ihren Kompanien verschiedene taktische Formen auf dem Schlachtfeld einnehmen und um den begehrten Deister Schüler Cup kämpfen.

 

 

 

 

 

Das Team aus Liblarium trug schließlich den Sieg davon. Traditionell wagten sich auch die älteren Zenturios der Teams am Abend auf das Schlachtfeld und machten eine Freundschaftsschlacht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der benachbarten Provinz Hannovien fand Mitte Juni das nächste große Kanupoloturnier statt. Das Schülerteam und das Herrenteam stellten sich dieses Mal dem Kanupoloimperium. Im neuen Outfit erkämpfte sich das Herrenteam auf dem Maschsee den 7. Platz und die Schüler machten sich zum E(Ke)ntern bereit und errangen den 6. Platz. Auch ein bekanntes Gesicht aus Göttingbonum, Ollistinkikus war zu Besuch in Hannovien.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem Ollen-Cup in Bernevetien fühlten sich alle Kanupolospieler des Imperiums hundewohl. Der Ollen-Cup war wie alle zwei Jahre wieder mit einem großen Dorfbankett verbunden. Verschiedene Dorfgemeinschaften aus Bernevetien waren an diesem Bankett beteiligt und sorgten für das Wohl der Besucher. Zu bemängeln war lediglich das magere Angebot an Wildschweinbraten. Zu vermuten war außerdem, dass aus Versehen ein Tropfen des kostbaren Zaubertrankes der Barsinghausariumer in den Kaffee des Bernevetiener Gesangvereins gelangt ist. Denn mit einem Mal fühlten sich gegnerische Kanupolo super stark....        

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einer längeren Sommerpause traf man dann schließlich in Berlinbaorum auf dem Spree-Havel-Cup viele bekannte Gesichter wieder. Einige sind vor längerer Zeit als Spione getarnt in andere Kanupoloprovinzen gezogen. Eikus und Jensus leben seit einigen Jahren in Leipzigum. Ausserdem trafen wir erneut Ollistinkikus  und seine Klofrau.

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

Neben den vielen freudigen Wiedertreffen, war der Spree-Havel-Cup das erfolgreichste Turnier für die Herren aus Barsinghausarium. Sie errangen den 2. Platz in der Herrenleistungsklasse 2 und ließen sogar den späteren Aufsteiger in die erste Bundesliga hinter sich.

 

 

Anfang September rückten dann die gesamten Dorfbewohner aus Barsinghausarium aus und fuhren nach Mindenium, um ihr Team anzufeuern. Dort fand wieder einmal das schöne Turnier namens Blaues Band der Weser statt. Selbst auf dem Spielfeld war der Freund Gisynix nicht verlegen kurz für einen Schnappschuß zu posieren und auch Puk die Stubenfliege gehörte zum Stab der Barsinghausariumer.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Höhepunkt des Jahres war dann Mitte September in Essenquarium. Hier fanden die wichtigen Kämpfe um den Kaupolothron statt. Alle Teams aus Barsinghausarium kämpften tapfer um die besten Plätze. Am Ende hatten sich die zwei Teams zwei sehr gute Plätze (4+5) im Vorderen Teil der Platzierungen erkämpft. Dieser Erfolg ist auch auf die gute Verpflegung von unserer Druidin Gudruraculix zurückzuführen.

 

 

 

 

In der mächtigen Wagenburg der  Barsinghausariumer fühlten sich alle sehr wohl und nach einer freundschaftlichen Wasserschlacht mit den Braunschweigeriumern hieß es dann am Sonntag Abschied nehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Ende des Jahres herrschte in dem kleinen Kanupolodorf wieder das alte Leben. Um die Siege des Jahres zu feiern, hielten die Barsinghausariumer ein großes Bankett mit allen Freunden und Verwandten. Bei Wein, Bier und Wildschweinbraten wurde viel gefeiert und gelacht.  

 

 

 

 

 

 

 

Und es stellte sich heraus, dass die Barsinghausariumer nicht nur gut Kanupolo spielen, sondern auch neben dem Häuptling Heriberjestix wunderbar musizieren können.